E-Commerce: Shopsysteme im Überblick

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Anhaltend starke Wachstumsraten im E-Commerce machen den Einstieg in den Online-Handel nach wie vor interessant – für ehemals stationäre Händler genauso wie für junge Neugründungen, die von Anfang an auf das Internet-Geschäft setzen. Eine Herausforderung, vor der alle gleichermaßen stehen, ist dabei die Entscheidung für ein bestimmtes Shopsystem. Hier gibt es ganz verschiedene Lösungen zur Auswahl, deren prinzipielle Architektur wir nachfolgend näher beleuchten wollen:

Modulares Shopsystem

Ein modular aufgebautes Shopsystem bietet dem Händler eine gewisse Flexibilität beim Aufbau seines Business. Er kann sich hierbei einzelne Komponenten so zusammenstellen, wie es am besten zu seinen Bedürfnissen passt. Das reicht vom Shop-Frontend und –Backend über das Order Management bis hin zum Kassensystem. Dabei sollte bedacht werden, dass das Zusammenstellen der Komponenten natürlich noch ein gewisses Maß an Ressourcen bedarf.

Frameworks

Frameworks sind zu verstehen als eine Art „Werkzeugkasten“ zum Aufbau eines eigenen Shopsystems. Sie bieten noch sehr viel größere Freiheitsgrade und mehr Flexibilität als ein modulares System. Allerdings sollte bedacht werden, dass es beim Einsatz von Frameworks ein ganzes Team von Entwicklern braucht, um daraus eine individuelle Shop-Software zu kreieren. Daher kommt die Frameworks-Lösung nur für größere Shops in Frage, die auf eine gut besetzte IT-Abteilung zurückgreifen können.

Komplettsystem

Beim Komplettsystem handelt es sich um eine funktionsbereite E-Commerce-Software, die alle Funktionalitäten bereitstellt, die Sie zum Betreiben Ihres Online-Geschäfts benötigen. Das Komplettsystem bietet zwar wenig Möglichkeiten zur Flexibilisierung oder Individualisierung, hat aber den großen Vorteil, dass es ohne intensiven Personaleinsatz betrieben werden kann und ohne eigenes Entwickler-Team quasi sofort einsatzfähig ist. Daher eignet es sich insbesondere für kleine Online-Shops, die ihr Business unkompliziert und ohne großen Wartungs- und Betreuungsaufwand starten wollen.

Michael SiegleComment