Zeitmanagement in kreativen Berufen

Darüber, wie Selbstständige in kreativen Berufen mit ihrer Zeiteinteilung umgehen können, ist viel geschrieben worden. Dabei gerät manchmal aus dem Blick, dass auch Angestellte, die in gestaltenden Jobs arbeiten, manchmal so ihre liebe Mühe mit dem Zeitmanagement haben können. Konkret bedeutet dies am Beispiel von Textern: Lässt sich qualitativ hochwertiger Content quasi „auf Knopfdruck“ produzieren, wenn man innerhalb eines Angestelltenverhältnisses und fester Zeitstrukturen und –kontingente arbeitet?

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Für manche Mitarbeiter kann es eine Lösung sein, lediglich „Milestones“ und Abgabetermine festzulegen, so dass sie ihre Aufgaben innerhalb eines definierten Zeitfensters frei bearbeiten können. In gewisser Hinsicht arbeitet der angestellte Texter damit einem Freelancer nicht unähnlich.  Andere wiederum brauchen den Druck eines strikten Zeitkorsetts, da sie nur unter Druck wirklich produktiv und leistungsfähig werden können – die ständige Bedrohung der Prokrastination lässt hier grüßen. Als guter Arbeitgeber reagiert man auf diese unterschiedlichen Veranlagungen seiner Mitarbeiter und ermöglicht seinen Mitarbeitern entsprechende, auf sie zugeschnittene Arbeitsweisen.

Der Problematik, dass die kreative Begabung innerhalb eines festgelegten Rahmens und zu einem fixen Datum in produktive Ergebnisse münden muss, wird man jedoch nie ganz entgehen können – gerade als Angestellter. Eine Patentlösung hierfür ist leider noch nicht gefunden worden. Der gezielte Einsatz von Kreativitätstechniken zur Unterstützung und sanften „Beschleunigung“ kann hier aber auf jeden Fall hilfreich sein. Andere Kreative wiederum berichten von der kraftvollen Wirkung des Trainings: die kreativen Muskeln regelmäßig anzuspannen und zu fordern, hilft vielen dabei, ihren qualitativen Output zu verstetigen und quasi regelmäßig und „on demand“ fließen zu lassen. Die gute Nachricht für alle gestressten Kreativen zum Schluss: Die Erfahrung auch bei uns im Hause Zuumeo zeigt, dass beide Ansätze funktionieren und zu guten Ergebnissen führen.

Michael SiegleComment